Behandlungsablauf bei Verdacht auf Schnarchen durch Schlafapnoe

1. Erstes Abklärungsgespräch mit Untersuchung

Erstes Abklärungsgespräch bei uns in der Klinik in Zürich. Es wird ein Cephalogramm (Fernröntgenbild) erstellt, anhand dessen die engen Atemwege festgestellt werden können.

Verhärtet sich der Verdacht auf eine Schlafapnoe durch das Röntgenbild und die Untersuchung, wird der Patient an ein Schlaflabor zur Untersuchung überweisen.
Die Kosten werden für die erste ambulante Untersuchung in der Regel von allen Krankenkasse übernommen, wenn auf Grund typischer Symptome der Verdacht auf eine obstruktive Schlafapnoe besteht.
Wenn Sie vermuten, dass Sie eine Schlafapnoe haben, würden wir Ihnen empfehlen, sich als erstes mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung zu setzen um zu fragen, ob Ihre Versicherung allfällige Kosten für eine Abklärung der Schlafapnoe übernehmen.

2. Untersuchung im Schlaflabor

Im Schlaflabor werden die Sauerstoffwerte im Blut gemessen und die Atmung und der Puls währen des Schlafens aufgezeichnet. Die Werte aus dieser Untersuchung dienen der exakten Diagnose einer obstruktiven Schlafapnoe. Dazu können die Blutsauerstoffwerte mit den Werten bei der Nachuntersuchung nach erfolgter Operation verglichen werden.
Wird eine schwere Schlafapnoe festgestellt, übernehmen die leistungsfähigen Krankenkassen in der Regel die Kosten.

3. Auswertung der Schlaflaborbefunde

Nach der Untersuchung im Schlaflabor werden Ihnen im Gespräch mit Professor Sailer die Ergebnisse erklärt und die Möglichkeit einer operativen Behandlung besprochen. Da Schlafapnoe meist auch mit einem kleinen, zurückliegenden Unterkiefer einhergeht, wird durch eine Operation nicht nur die Schlafapnoe behoben, sondern es entsteht auch eine deutliche nicht vermeidbare Attraktivitätssteigerung.

4. Operationsplanung

Entschliessen sie sich nach der Auswertung vom Schlaflabor für eine operative Behebung der obstruktiven Schlafapnoe, so wird mit der Operationsplanung begonnen. Die Operation wird aus dem Mundraum heraus durchgeführt, es entstehen keine Narben.

Unterkiefer und Oberkiefer werden nach vorne rotiert, die oberen Atemwege (orophangeyengenal) erweitert sich automatisch und es entsteht eine markante Attraktivitätssteigerung.
Die Operation selber ist ein Routineeingriff, ist schmerzfrei, geht aber einher mit deutlichen Schwellungen.

Sie bleiben 3–6 Tage in stationärer Behandlung und sind nach 2–3 Wochen wieder arbeitsfähig.

Die Kosten für eine Operation werden bei einer diagnostizierten schwere obstruktiven Schlafapnoe von den leistungsfähigen Krankenkasse der privat- und halbprivatversicherten Patienten meist übernommen.
Bei den allgemeinversicherten Patienten wird nur eine Fall- und Tagespauschale von der Krankenkasse übernommen.
Bitte setzen Sie sich auch hier als Kunde mit Ihrer Versicherung für eine persönliche Beratung in Verbindung.
Da bei den Allgemeinversicherten, wie bereits erwähnt, nur eine Tagespauschale bezahlt wird, werden Sie nach einem ausführlichen Planungsgespräch einen detaillierten Kostenvoranschlag erhalten.

Dieses Operationsverfahren an Ober- und Unterkiefer ist die einzige kausale Behandlung, die eine obstruktive Schlafapnoe für immer heilen kann, und für eine bessere Sauerstoffsättigung im Blut sorgt.

Wir beraten Sie gerne! Mo–Fr 9h–16h
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