Zwei Arten der Schlafapnoe-Behandlung
- Methoden welche die Symthome behandeln und z.B. wie beim CPAP-Gerät jede nacht Getragen werden müssen. Die Schlafapnoe wird damit nicht geheilt.
- Methoden welche die Ursachen – die zu engen Atemwege – dauerhat erweitern durch eine Rotation der Unter- und Oberkiefer. Die Schlafapnoe wird damit zu 100% geheilt.
1. Erweiterung der Atemwege mit Überdruck während der Nacht
Das sog. CPAP-Gerät, das Luft mit Überdruck in die Lunge presst, stellt eine symptomatische Behandlung dar, kann aber die obstruktive Schlafapnoe nicht heilen. Es wird während der Nacht getragen. Mithilfe einer Maske über Nase und Mund presst das Gerät Luft mit überdruck in die Atemwege. Die Wirkung ist nur solange wie sie das Gerät auch tragen.
1.1 Zahnschienen/Gaumenoperationen
Zahnschienen (Protrusionsschienen), die den Unterkiefer nach vorne verlagern, können auf Dauer nicht empfohlen werden, da sie die Kiefergelenkköpfchen in eine Luxationsstellung bringen und Gelenk- und Diskusschäden aber auch Zahnverschiebungenverursachen. Operationen am weichen Gaumen, an den Gaumenbögen, dem Gaumenzäpfchen weisen wissenschaftlich eine geringe Erfolgschance, aber eine hohe Komplikationsrate auf.
2. Heilung durch Rotation Advancement
Behandlung der Schlafapnoe durch eine operative, dauerhafte Erweiterung der Atemwege durch Vorverlagerung der Ober- und Unterkiefer (Rotation Advancement). Die Behandlung ist eine Routineoperation, es wurden schon über tausend Patienten erfolgreich operiert.
Rotation von Ober- und Unterkiefer – Erweiterung der Atemwege
Bei einer obstruktiven Schlafapnoe kommt es durch das zurückliegen des Unterkiefers zu einer Verengung der Atemwege. Mit einer Rotation von Ober-und Unterkiefer wird diese Wachstumsstörung ausgeglichen. Dabei werden die Atemwege massiv erweitert. Die Atemluft zirkuliert nach der Behandlung ungehindert durch die Atemwege.
Erhöhte Leistungsfähigkeit
Durch diese Atemwegserweiterung wird die Sauerstoffsättigung im Blut erhöht. Das Mehr an Sauerstoffzufuhr wirkt sich positiv auf die Leistungsfähigkeit aus. Der Effekt ist anhaltend, 24 h am Tag, und nicht von medizinischen Gerätschaften abhängig. Aufgrund der Neuposition von Ober- und Unterkiefer, von Zunge, weichem Gaumen und Gaumenbögen verschwindet auch das Schnarchen.
An der Universität Zürich entwickelt
Diese Verfahren wurde an der Universität Zürich von Prof. Sailer entwickelt und in England und Amerika angewendet.
Hunderte von Operationen wurden von Professor Sailer schon durchgeführt und haben zu einer völligen Heilung der Schlafapnoe geführt, was anschliessende Schlaflaboruntersuchungen bestätigen.
Vor der Operation werden die Patienten genaustens aufgeklärt. Die chirurgischen Eingriffe sind aufgrund eines speziellen perioperativen Managements absolut schmerzfrei, sind Routineeingriffe, gehen aber mit einer starken Schwellung einher. Die Patienten bleiben fünf Tage im Spital und sind nach zwei bis drei Wochen wieder arbeitsfähig.
Die Abklärung und die Behandlungskosten werden, wenn eine Schlafapnoe im Schlaflabor diagnostiziert wird, in der Regel von der Krankenkasse übernommen.



