Sekundenschlaf durch Schlafapnoe

Eine der häufigsten Unfallursachen im Straßenverkehr

Augenbrennen, starke Müdigkeit, kurzes Zufallen der Augenlider – dies sind deutliche Vorboten für den lebensgefährlichen Sekundenschlaf. Dieser wird in vielen Fällen durch die sogenannte «obstruktive Schlafapnoe» verursacht, welche durch eine Obstruktion (Verschluss) der Atemwege entsteht.

Der Sekundenschlaf am Steuer ist nach Ansicht von Experten für bis zu 25% der Unfälle im Straßenverkehr verantwortlich; laut einer Studie der HUK sogar für 50% der tödlichen Verkehrsunfälle. Somit ist dieser Kurzschlaf noch vor Alkohol- und Drogenmissbrauch eine der häufigsten Unfallursachen. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat gibt an, dass jeder vierte tödliche Unfall auf deutschen Autobahnen auf den Sekundenschlaf zurück zu führen ist. Das verwundert kaum, wenn man bedenkt, dass der Autofahrer während einer Sekunde Schlaf bei einer Autobahn-Richtgeschwindigkeit von 130 km/h über 36 Meter im «Blindflug» zurücklegt. Durch diese Unfälle wegen Übermüdung entsteht alleine in Deutschland ein volkswirtschaftlicher Schaden, der auf ca. 20 Milliarden Euro geschätzt wird.  

Trotz dieser Fakten wird die Schlafapnoe beim Arztbesuch oft nicht richtig diagnostiziert und damit falsch oder gar nicht therapiert.

Dies ist besonders für den Autofahrer ein großes Problem. So urteilte das Landgericht Hannover, dass die eigene Kfz-Kaskoversicherung nicht zahlen muss, wenn der Unfall durch Sekundenschlaf infolge von Schlafapnoe verursacht wurde. Denn unbehandelte Schlafapnoiker dürfen selbst keine Kraftfahrzeuge lenken. Schlimmstenfalls droht der Verlust der Fahrerlaubnis.

Hinzu kommt, dass Sekundenschlaf mit Unfallfolge in Deutschland sogar als Straftat gilt. Nach § 315c StGB ist dies eine Gefährdung des Straßenverkehrs, welche mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe belegt wird. Schlafapnoiker, die aufgrund Ihrer Erkrankung einen Unfall verursachen, werden regelmäßig durch Führerscheinentzug vom Straßenverkehr ausgeschlossen.

Um diese Gefahr zu vermeiden, sollte bei Verdacht auf Schlafapnoe in jedem Fall ein Facharzt aufgesucht werden. Denn behandelte Schlafapnoe sichert Sie rechtlich ab und ermöglicht Ihnen mit ruhigem Gewissen die Teilnahme am Straßenverkehr.

Schlafapnoe ist mittlerweile durch eine schmerzlose Operation heilbar. Bei dieser Operation werden durch das Vorverlagern des Ober- und Unterkiefers die oberen Atemwege dauerhaft erweitert. 

Durch die von Prof. Sailer entwickelte, und weltweit einzigartige, schmerzfreie Operationsmethode «Rotation Advancement» wird die Schlafapnoe für immer geheilt. Sekundenschlaf am Steuer gehört damit der Vergangenheit an.

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