Wissenschaftlicher Nachweis der Heilung von obstruktiver Schlafapnoe mittels Rotation Advancement

Das anonymisierte Patientengut der Klinik Professor Sailer wurde von Dr. Dr. Zinser, Universität Köln, sowie von Herrn Dr. Zachow, Konrad Zuse Institut Berlin, untersucht. Die Untersuchungen von Dr. Zinser anhand der prä- und postoperativen Cephalogramme sowie der prä- und postoperativen Polysomnogramme zeigten, dass sämtliche Patienten mit schwerer Schlafapnoe durch die Methode des Rotation Advancement von Ober- und Unterkiefer von ihrer Schlafapnoe geheilt waren.

Starke Erweiterung der Atemwege

Die Untersuchungen von Dr. Zachow vom Konrad Zuse- Institut Berlin bewiesen nun erstmals aufgrund eines speziellen 3-dimensionalen Programms, das es erlaubt simultan die prä- und postoperative Weite der Atemwege zu sehen und zu vermessen, dass sich die Querschnitte aller Abschnitte der Atemwege nach Rotation Advancement stark bis sehr stark erweitern. Oropharyngeal betrug die Erweiterung 95.08 %, Hypopharyngeal 40.34 % und nasopharyngeal 16.89 %. Von Bedeutung ist, dass sich die Atemwege zur Seite hin ebenfalls erweiterten, auf der oropharyngealen Ebene um 65.22 %, hypopharyngeal um 24.5 %. Daraus ergab sich, dass die Atemwege nach Rotation Advancement eine mehr elliptische Form annehmen.

Reduzierter Strömungswiederstand in den Atemwegen

Ein wichtiges Ergebnis war, dass sich die oberen Atemwege nach Rotation Advancement der Kiefer einerseits stark erweitern, andererseits verkürzen, am stärksten im oropharyngealen Abschnitt und zwar hier um 1.507 cm, was 27.96 % Verkürzung entspricht. Hier kommt das Gesetz für Strömmungswiderstände in Röhrensystemen zur Anwendung, wonach die Resistenz der Strömung proportional zur Länge des Röhrensystems ist. Je kürzer das Röhrensystem, desto geringer der Strömungswiderstand, je kürzer und weiter die oberen Atemwege, desto leichter das Atmen.
Die Untersuchung des Kontrad Zuse Instituts ergab gleichzeitig, dass nach Rotation Advancement der Kiefer nach Sailer sich die prä/ postoperative Distanz des Zungenbeins zur Schädelbasis um 18.87 % (2.31 cm) verkürzt und dass sich der Winkel zwischen Unterkiefer – Hyoid und Schädelbasis von präoperativ 42° auf postoperativ 16°, d.h. um eine Differenz von 26°, verkleinert.
Diese Ergebnisse beweisen die Effizienz der von Professor Sailer entwickelten Methode der Umstellungsosteotomie der Kiefer durch Rotation Advancement bei obstruktiver Schlafapnoe. Bisher konnte in allen Fällen eine Heilung mit Normalisierung der Sauerstoffsättigung im Blut während des Schlafs erzielt werden. Zusätzlich verbesserte sich die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit der Patienten auch tagsüber, was ebenfalls auf die bleibend erweiterten Atemwege zurückgeführt werden kann. Dass gleichzeitig eine Attraktivitäts- Steigerung der Patientenphysionomien stattfindet, ist operationsinhärent und kann nicht vermieden werden.

Was ist der Goldstandard der Behandlung einer Erkrankung?

Unter „Goldstandard“ kann man nur die für den Kranken bestmögliche, wissenschaftlich gesicherte Behandlung verstehen, die im optimalen Fall die Heilung des Leidens bewirkt.
Lange galt für die obstruktive Schlafapnoe und das Schnarchen die CPAP Behandlung als der „Goldstandard“. Diese Behandlung hat den Vorteil, dass rasch eine bessere Schlafqualität erreicht wird. Eine Heilung durch das Gerät ist weder vorgesehen noch möglich. CPAP-Geräte stellen also eine rein symptomatische Behandlungsmethode dar, die nicht die Ursache des Leidens beseitigt.
Die Heilung der obstruktiven Schlafapnoe und des Schnarchens, d.h. die Beseitigung der Ursache, kann nur durch eine Erweiterung der immer zu engen oberen, d.h. der oropharyngealen Atemwege, erfolgen.
Die Ursache der obstruktiven Schlafapnoe ist fast immer die wachstumsbedingter Rücklage des unter und Oberkiefers.
Seit 20 Jahren bestehen operative Methoden der routinemässigen Vorverlagerung des Unter- und Oberkiefers, die automatisch zur Erweiterung der Atemwege und zur Heilung einer obstruktiven Schlafapnoe führen.
Die von Professor Sailer an der Universität Zürich entwickelte Methode des „Rotation Advancement des Unter- und Oberkiefers“ erweitert garantiert die oberen Atemwege und führt zur Heilung der obstruktiven Schlafapnoen und des Schnarchens.

Die 3-dimensionale Erweiterung der oberen Atemwege durch „Rotation Advancement“ nach Professor Sailer wurde wissenschaftlich durch das renomierte Konrad Zuse Institut bewiesen. Die wissenschaftlichen Ergebnisse werden im International Journal of Oral and Maxillofacial Surgery veröffentlicht.

Rotation Advancement von Unter- und Oberkiefer ist der neue „Goldstandard“ zur Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe und des Schnarchens.

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